Eine Karriere im Silicon Valley

Karrieren mit dem MBA – „Wir zerstören das Geschäftsmodell von Google“

Part-time MBA-Absolvent der HHL Leipzig Graduate School of Management ist Gründer des Big-Data-Startups Humada im Silicon Valley.

dr-andreas-berger_fotoquelle-privatDr. Andreas Berger ist Absolvent (2015) des berufsbegleitenden Master-Studiengangs in General Management (MBA) der HHL Leipzig Graduate School of Management. Der gebürtige Sachse ist Gründer und Geschäftsführer des im kalifornischen Palo Alto beheimaten Startups Humada. Das auf Big-Data-Lösungen spezialisierte Unternehmen arbeitet an einer Infrastruktur für ein dezentrales Internet. Die Gründer glauben an einen Paradigmenwechsel im Internet weg von den großen Datensilos hin zu vielen kleinen Datenspeichern, deren Interaktion gemanagt werden muss. „Analog zur Energiewende, bei der die Welt sich von großen Kraftwerken zu vielen kleinen Solar- und Windanlagen entwickelt hat, wird auch das Internet einen dramatischen Wandel erleben“, sagt Dr. Berger. „Die großen Datenmonopole werden verschwinden. Auch wir sind daher angetreten, das Geschäftsmodell von Unternehmen wie Google zu zerstören“, scherzt der Unternehmer, ohne, dass nicht auch ein wenig ernst in seiner Aussage steckt.

MBA gibt wertvolle Impulse für Unternehmensgründer

Rückblickend auf das MBA-Studium sagt der 32-Jährige: „Das Wichtigste am Masterstudium sind die Menschen, mit denen man interagiert. Dadurch lernt man nicht nur auf fachlicher Ebene, mit den unterschiedlichsten Charakteren zusammen zu arbeiten, sondern findet auch Freunde fürs Leben.“ Vorher auch bereits mit dem Gründer-Virus infiziert, hat das Studium an der HHL Dr. Berger weiteren Mut gegeben, das eigene geschäftliche Leben selbst in die Hand zu nehmen. „Nach dem MBA war mir klar, dass uns die Welt gehört und wir alles angehen können, was uns bewegt und interessiert.“ Bis heute zieht der passionierte wertorientierte Anleger viel Positives aus den MBA-Themen, die man für die eigene unternehmerische Tätigkeit benötigt. Sein Fazit: „Insgesamt profitiere ich jeden Tag von der Entscheidung, den MBA gemacht zu machen: menschlich, fachlich und auch privat.“

Eine Karriere im Silicon Valley

Die bisherige Karriere von Dr. Andreas Berger ist so vielseitig wie international. Nach der Promotion im Fach Rechtswissenschaften und anschließenden Tätigkeit in einer auf Unternehmensrecht spezialisierten Anwaltskanzlei in Regensburg, begann Dr. Berger seine Karriere im RWE-Konzern, wo er Anfang 2011 im Bereich Projekt- und Beteiligungsmanagement begonnen hat. Danach war er für ein internationales M&A-Projekt in Polen verantwortlich, wo er Aufsichtsratsmitglied einer börsennotierten Aktiengesellschaft war. 2014 wurde er Geschäftsführer des IT-Dienstleisters GISA GmbH in Halle/Saale, deren Verkauf an die itelligence AG er verantwortet hat. Im Anschluss daran hat Dr. Berger zwei Jahre lang die US-Aktivitäten von RWE im Silicon Valley mit verantwortet. In enger Zusammenarbeit mit innovativen Technologie-Startups wurden in diesem Zusammenhang neue Produkte entwickelt, der Einstieg in den US-Infrastrukturmarkt für Ladesäulen ermöglicht, 15 Mio. US-Dollar in renommierten Venture-Capital-Fonds mit Schwerpunkt auf grüne Technologien investiert und mehrere direkte Investitionen in Startups getätigt. Logischer nächster Schritt, berichtet Dr. Berger weiter, sei dann mit Humada Inc. die Gründung einer eigenen Firma gewesen, in der er gemeinsam mit seinem Mitgründer Hans-Martin Hellebrand seit April 2016 tätig ist. „Daneben reise ich international als Speaker, besitze gemeinsam mit meinem besten Freund zwei kleine Reinigungen sowie ein Fitnessstudio und bin außerdem seit April Visiting Scholar an der Stanford Universität – das hält mich beschäftigt“, lacht Dr. Berger.

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